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SIEHE: SCHEMA
Laut europäischer Norm EN 12101-2 (Rauch- und Wärmefreihaltung – Teil 2: Festlegung für natürliche Rauch-und Wärmeabzugsgeräte) dienen Rauch- u. Wärmeabzugsanlagen dazu, im Brandfall eine rauchfreie Sicht in Bodennähe dadurch sicherzustellen, dass sie eine ausreichende Menge des Rauchgases aus dem Rauchabschnitt ableiten. Dies führt zur Rauchfreihaltung der Rettungswege und unterstützt dadurch die Evakuierung von Menschen aus einem von einem Brand betroffenen Bauwerk und vermindert die durch das Feuer hervorgerufenen Schäden und finanziellen Verluste. Eine Rauch- und Wärmeabzugsanlage (RWA) ist eine Sicherheitsaus rüstung, die dem vorbeugenden Brandschutz dient.
Aus Sicherheitsgründen sollten daher Planungs-, Einbau- und Wartungsarbeiten nur von autorisiertem Fachpersonal durchgeführt werden.
Fakro bietet eine komplette, für das Bauwesen zugelassene Anlage an, deren gesamte Bestandteile zertifiziert sind.
Die FAKRO Rauch- und Wärmeabzugsanlage arbeitet mit dem eigens dafür entwickelten Rauchabzugsfenster FSP, das dem neuesten Anforderungsprofil (laut EN 12101-2) entspricht. Das Rauchabzugsfenster FSP ist im Prinzip ein „verkehrt montiertes“ Klapp-Fenster, d. h. die Beschläge sind auf der Unterseite angebracht – dies hat zur Folge, dass das geöffnete Fenster die Rauchabzugsöffnung vor Windeinwirkung schützt.
Im Vergleich zu den „alten“ FAKRO Rauchabzugsfenstern mit nur einem Kettenantrieb arbeitet das neue Rauchabzugsfenster FSP mit 2 Stück elektrisch angetriebenen Kolbenmotoren, die jeweils links und rechts befestigt sind – diese neue Ausführung verleiht der gesamten Konstruktion noch mehr Stabilität bei starkem Wind.
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Funktionierende Rauchabzugsautomatik mit dem Rauchabzugsfenster
Rauchentwicklung aufgrund unzureichender Luftzirkulation
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Jedes Rauch- u. Wärmeabzugsgerät muss eine Auslöseeinrichtung besitzen, die im Brandfall ein Signal an den Öffnungsmechanismus sendet. Bei FAKRO handelt es sich beim Auslöseelement um einen Rauchmelder OSD23, der den Anforderungen nach EN 54-7 entspricht. Der Rauchmelder OSD23 sendet dann ein elektrisches Signal via Brandrauchzentrale RZN 4402K an die 2 Stück Elektromotore des Rauchabzugsfensters FSP, das sich dann innerhalb von 51 sec. mit einer Öffnungskraft von 1.600 N öffnet. Zusätzlich wird die Brandrauchzentrale RZN 4402K mit 2 Stück Not-Rauchabzugstastern RT 42 gekoppelt. Des Weiteren wird 1 Stück Lüftertaster LT 43U an die Zentrale angeschlossen, um das Rauchabzugsfenster FSP auch für das tägliche Be- u. Entlüften nutzen zu können.
An die RWA-Anlage kann auch ein Regensensor ZRD angeschlossen werden. Regensensoren sorgen im Allgemeinen dafür, dass bei Re- gen Fenster automatisch geschlossen werden. RWA-Anlagen dienen in erster Linie aber zur Rauchund Wärmeab- fuhr, d. h. im Brandfall und gleichzeitigem Regen werden Signale, die Regensensoren an die Brandrauchzentrale schicken, nicht berücksichtigt.